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Flugkosten sind nicht absetzbar

01.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fiskus akzeptiert nur tatsächlich nachgewiesene Kosten

(pm) Im Dezember 2008 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Kürzung der Entfernungspauschale verfassungswidrig war. Seither sind Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wieder ab dem ersten Kilometer mit 30 Cent pro Entfernungskilometer begünstigt. Ob für die Fahrten der eigene Pkw, das Fahrrad, die Bahn, der Bus oder ein anderes Beförderungsmittel genutzt wird, ist unerheblich. Selbst Fahrgemeinschaften sind gleichermaßen begünstigt. Wie der Verband der Lohnsteuerhilfevereine nun mitteilte, sind Flüge jedoch von dieser Regelung ausgeschlossen. Hier akzeptiere der Fiskus nur die tatsächlich nachgewiesenen Kosten.

Eine Steuerpflichtige habe dagegen geklagt und die Aufwendungen für Heimflüge im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung mit der Entfernungspauschale abrechnen wollen. Dies hätten Finanzamt und Finanzgericht abgelehnt, sodass der Bundesfinanzhof eine Grundsatzentscheidung habe treffen müssen. Dieser habe jedoch keine Verletzung materiellen Rechts und auch keinen Verstoß gegen das Grundgesetz gesehen. Mit der Ausgrenzung der Flugkosten sollten unerwünschte Mitnahmeeffekte verhindert und umweltpolitische Ziele verfolgt werden.


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