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Flucht und Migration haben viele Facetten

07.12.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Diakonie im Landkreis Esslingen erörtert Herausforderungen für das Haupt- und Ehrenamt

Diakonische Einrichtungen und evangelische Kirchengemeinden sind in den letzten Jahren verstärkt mit dem Thema Flucht und Migration konfrontiert. Das stellt sowohl das Haupt- als auch das Ehrenamt vor große Herausforderungen. Grund genug für die Vertreter der Diakonie im Landkreis Esslingen (DIL), dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer Verbandsversammlung zu stellen.

(pm) Aus vielen Blickwinkeln betrachtet entstand ein Gesamtbild, das die zahlreichen Facetten von Flucht und Migration deutlich machte. „Wir brauchen gegenseitige Unterstützung und Bestärkung“, sagte Pfarrer Frieder Grau, der die Veranstaltung in Kirchheim moderierte. Dass Flüchtlingsarbeit im biblischen Auftrag geschieht, ist auch dem Nürtinger Dekan Michael Waldmann, Vorsitzender der DIL, wichtig. Die Kirchheimer Dekanin Renate Kath legte dar, dass Flucht kein neues Phänomen ist, sondern schon die Bibel voller Fluchtgeschichten ist.

Ann-Kathrin Hartter vom Diakonischen Werk Württemberg informierte über die aktuelle Flüchtlingssituation weltweit und nannte als Forderungen der Diakonie unter anderem den raschen Familiennachzug. Er werde vermutlich nur mit einem Faktor von 0,1 zu Buche schlagen. Außerdem forderte sie rechtsstaatliche und zügige Asylverfahren sowie eine frühestmögliche dezentrale Unterbringung.


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