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Flieger, Bahn und Preise

28.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „Ärger über Startbahn-Nein“ vom 26. Juni. Mit Freude habe ich die Entscheidung gegen die zweite Startbahn aufgenommen. All denen, welche dies nicht verstehen, empfehle ich, für zwei bis drei Wochen im Sommer in einem Hotel ohne Klimaanlage nahe eines Flughafens zu nächtigen und dabei selbst zu spüren, wie es ist, wenn man abends in das leicht überhitzte Zimmer kommt, zunächst das Fenster aufreißt, um frische Luft hereinzulassen, kurz darauf es aber wieder komplett schließt, weil man bei jedem vorbeifliegenden Flugzeug nichts mehr von den Nachrichten im Fernseher versteht.

Oder wenn man morgens Punkt 6 Uhr früher als gewünscht geweckt wird, weil man nachts aufgrund der Hitze bei offenem Fenster geschlafen hat. Obwohl ich mehrere Jahre an einer Hauptstraße gewohnt habe, konnte ich mich nie an den Lärm gewöhnen. Ich stand im Sommer immer vor der Wahl: Frische Luft und (zu) früh mit dem Berufsverkehr aufwachen oder Fenster geschlossen und dafür etwas länger, aber schlechter schlafen.

Mit einer entsprechenden Kerosinsteuer könnte man die Nachfrage nach mehr Flugverbindungen sicherlich leicht reduzieren. Es ist für mich unverständlich, dass man mit dem Flugzeuge nicht nur schneller, sondern zum Teil auch deutlich günstiger durch Deutschland reisen kann als mit dem Zug.

Solange die Anreise zum Flughafen und zurück zum Teil fast mehr kostet als der Flug selbst, läuft doch irgendetwas falsch.


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