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Fledermäuse sind gesellig

21.11.2015 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Arge Grabenstetten lockte mit einem Vortrag über die Jäger der Nacht in die Falkensteinhalle

GRABENSTETTEN (pm). Eine gut besuchte Falkensteinhalle, aufmerksame Zuhörer, alles passte wieder beim jährlichen Info-Abend der Grabenstettener Höhlenforscher. Als Referenten hatten die Veranstalter den Diplom-Biologen Erwin Rennwald aus Rheinstetten geladen, der im vergangenen Winter im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart auf der Alb eine Untersuchung zum Fledermausbestand durchgeführt hat. Dazu hatte sich der 58-Jährige die Hilfe der Höhlenforscher erbeten, was er jetzt mit einem spannenden Vortrag zu seinen Ergebnissen dankte.

22 bis 26 Arten dieser Kleinsäuger gebe es noch in Deutschland, weltweit seien es etwa 1000, berichtete der Wissenschaftler. Die Flattertiere, die in einer zunehmend für sie lebensfeindlichen Umgebung durchgehalten haben, trügen so schöne Namen wie Hufeisennase, Mausohr, Wasser-, Bart- oder Zwergfledermaus. Die Langflügelfledermaus, in den 50er-Jahren noch mit ansehnlichem Bestand – vor allem am Kaiserstuhl – zu finden, sei ausgestorben, 1996 wurde laut Rennwald noch ein Tier in Tübingen gesichtet.


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