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Feuerwehr für Erziehungskrisen

18.05.2019, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Inobhutnahme von Kindern in Wohngruppen und Ersatzfamilien – Fallzahl hat sich verdoppelt

Eine Mitarbeiterin der Stiftung Tragwerk nimmt ein Kind auf, dessen Familie mit der Erziehung überfordert ist. Die Szene ist gestellt. Foto: Bulgrin
Eine Mitarbeiterin der Stiftung Tragwerk nimmt ein Kind auf, dessen Familie mit der Erziehung überfordert ist. Die Szene ist gestellt. Foto: Bulgrin

Die kleine Nora ist gerade aus dem Mittagsschlaf aufgewacht. Anne B. (Namen geändert) nimmt das anderthalbjährige Mädchen auf den Schoß, die Kleine kuschelt sich vertrauensvoll an ihre Schulter. Anne B. ist jedoch nicht die Mutter des Mädchens, auch nicht von ihrem etwas älteren Bruder, der auf dem Boden sitzend im Bilderbuch blättert. Sie stellt sich vielmehr für Erziehungs-Notfälle zur Verfügung.

Inobhutnahme heißt der bürokratische Begriff dafür. Die Frau, Mitte 50, lebt in einer Gemeinde im Kreis Esslingen, hat selbst vier Kinder großgezogen und arbeitet für die Stiftung Tragwerk in Kirchheim, eine von drei Einrichtungen im Landkreis, die Kinder aufnehmen, die gefährdet sind oder deren Eltern gerade nicht in der Lage sind, sich angemessen um sie zu kümmern. Im Unterschied zur Aufnahme in einer Pflegefamilie dauert die Inobhutnahme in der Regel nur einige Wochen, nach 28 Tagen sollte eine Lösung gefunden sein.


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