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Feuermachen wie früher

27.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Wie wurde vor Erfindung der Streichhölzer 1833 Feuer gemacht? Diese Frage klärt Museumspädagoge Jörg Dehlinger am Dienstag, 30. Oktober, mit den Museumsgästen im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren. Zwischen 13 und 16 Uhr führt Dehlinger vor, wie vor 200 Jahren mit Feuermachen mit Stein, Stahl und Zunder das Herdfeuer in der Küche entzündet wurde keine ganz einfache Sache. Benötigt wurde ein Feuerschläger, ein in Eiswasser gehärteter und deshalb besonders spröder Stahl. Außerdem mussten ein Feuerstein aus sehr hartem Quarz der Urzeit und Zunder zur Hand sein. Als Zunder eignet sich beispielsweise Rohrkolbensamen, verkohltes Leinen oder der sprichwörtliche Zunderschwamm, ein brauner Röhrenpilz, der hauptsächlich an Buchen und Birken zu finden ist. Das Feuermachen war wegen der Nahrungszubereitung, der Beleuchtung, zum Beheizen von Kaminen und Feuerstellen im Winter oder für den großen Waschtag unentbehrlich. Erst die Erfindung des Streichholzes machte Feuer schnell und unkompliziert verfügbar.


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