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Felderführung

19.07.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Im Projektgarten des Bäckerhauses Veit in Beuren werden 30 alte Getreidesorten auf ihre Anbaueignung getestet. Dazu gehören Binkel, eine faszinierende Ur-Weizenart, die wie ein Igel aussieht, ein besonderer Hafer aus dem Jahre 1831, Einkorn, Emmer, der „Slow Food“-Arche-Passagier Dickkopfweizen, Rotkornweizen, der mannshohe Waldstaudenroggen und andere alte Roggensorten, Hirse und Goldlein. Der Projektgarten wird von Prof. Sneyd, einem Pflanzenzüchter im (Un-)Ruhestand, mit viel Engagement betreut. Am 23. Juli, von 15 bis 17 Uhr, erläutert Professor Sneyd bei einer Führung, was es mit den alten Sorten auf sich hat, woher sie kommen und wie wichtig ihr Erhalt für die Biodiversität ist. Renate Bechstein von Slow Food Stuttgart zeigt, wie wichtig der Boden für die Pflanzen ist, die darauf wachsen. Die Beschaffenheit des Gesteins können die Teilnehmer bei einer Mitmachaktion selbst erfühlen. Jeder Teilnehmer kann sich ein Ährensträußchen am Feld schneiden. Die Veranstaltung beinhaltet eine Verkostung von Backwaren mit Urgetreide. Die Felderführung ist für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Treffpunkt: Haldenhof, Beuren-Balzholz. Vom Haldenhof aus geht es zu Fuß zum Projektgarten, der rund 400 Meter entfernt ist.

Anmeldung per E-Mail an Susanne Erb-Weber, Bäckerhaus Veit (s.erb-weber@baeckerhaus-veit.de).

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