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Familienersatz oder Gruppenzwang?

11.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Familienersatz oder Gruppenzwang?

Eine Umfrage zum Thema „Clique“ an der Burgschule Köngen

KÖNGEN. Ist die Clique Familienersatz oder herrscht in der Clique Gruppenzwang? Wie fühlen sich Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5 bis 8 in ihrer Clique? Katharina Bayer und Selina Niepel aus der Klasse 8R2 haben eine Umfrage gestartet und gefragt, wie sich Kinder und Jugendliche in ihrer Clique fühlen.

80 Prozent sehen die Clique als Familienersatz. Bei 20 Prozent ist die Clique Gruppenzwang. Für Familienersatz haben viele gestimmt, weil man mit Freunden über manches besser reden kann wie mit Eltern, zum Beispiel über Liebeskummer oder andere Geheimnisse. Mit Freunden unternimmt man auch viel mehr als mit den Eltern, Freunde sind immer für einen da, wenn man sie braucht.

Bei Gruppenzwang ist es anders. Wenn zum Beispiel einer teure Markenschuhe besitzt, muss der andere noch etwas Besseres haben. Die Kinder und Jugendlichen versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen.

Manchmal werden sie auch gezwungen zu rauchen oder zu trinken, was oft sehr gefährlich ist. In dieser Art von Clique gibt es meistens einen Anführer, der alles bestimmt, zum Beispiel wer in die Clique kommt oder ob er eine Mutprobe machen muss.

Wenn er das nicht macht oder kann, wird er ausgelacht und wird schnell zum Außenseiter. In Köngen gibt es zwar wenige, die Gruppenzwang empfinden, aber es sind trotzdem welche.


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