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Familien sind häufig am Limit

26.04.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katholische Familienpflege Esslingen-Nürtingen stellt ihren Jahresbericht vor

(pm) Eine Geburt mit Komplikationen, eine schwere Krankheit der Mutter, ein beruflicher Ortswechsel des Vaters bringen Erziehende an Grenzen. Durch diese sich rasant verändernden Lebenssituationen von Familien steigt die Nachfrage nach Unterstützungssystemen deutlich. Sichtbar wird dies bei der Familienpflege Esslingen-Nürtingen. Deren Statistik weist für das Jahr 2015 eine dauerhaft über 100 Prozent liegende Auslastung vor.

Das persönliche Netzwerk von Familien ist heute nur noch bedingt vorhanden. In Problemsituationen sind viele auf sich selbst zurückgeworfen. Wenn das Familiensystem droht, zusammenzubrechen, dann springt die Familienpflege ein. Das Team von 25 Mitarbeiterinnen kompensiert die große Nachfrage durch Überstunden und mit Aushilfskräften.

Bettina Betzner, Geschäftsführerin der Familienpflege, plant die Einsätze und berät Familien. Betzner erzählt, dass die Situation im März dieses Jahres dramatisch war. Durch eine hohe Krankheitswelle bei Familien konnte sie den hilfesuchenden Familien zum Teil nur stundenweise eine Familienpflegerin schicken. „Das war grenzwertig“, sagt Betzner selbst. Denn ihr Anliegen ist es, Familien eine adäquate Hilfe anzubieten.


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