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Falter und Mini-Käfer: Besuch in einer Insektensammlung

30.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Vorsicht, hier müffelt es noch ein bisschen“, sagt Editha Schubert zur Begrüßung. Die Frau arbeitet in einer riesigen Sammlung mit toten Insekten in Müncheberg im Bundesland Brandenburg. Doch seit einiger Zeit hat Editha Schubert es mit einem recht lebendigen Insekt zu tun: Der Museumskäfer hat sich in die Sammlung geschlichen. Er wird auch Kabinettkäfer genannt und lebt eigentlich in der freien Natur. Seine Larven ernähren sich dort unter anderem von toten Insekten.

Klar, dass die Sammlung für diese Tiere toll ist. Würde man sie lassen, könnten sie sich hier nach Belieben den Bauch vollschlagen. Um das zu verhindern, hat Frau Schubert ein Mittel gegen Insekten in den Kästen verteilt. Und das verbreitet einen stechenden Duft. Denn die Larven des Museumskäfers würden hier einen Schatz zerstören. Mehr als drei Millionen Insekten aus der ganzen Welt lagern hier: Käfer, Fliegen, Stabschrecken, wandelnde Blätter, Schaben, grell leuchtende Schmetterlinge, Hummeln und Läuse. Sie sind für die Forschung da: Wissenschaftler können hierher kommen und die Tiere genau untersuchen.


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