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Es war ein denkwürdiges Konzert

18.10.2018, Von Ulrich Immendörfer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frickenhäuser Kirchenchor führte in Tischardt Dvořák-Messe auf

FRICKENHAUSEN-TISCHARDT. Wenn sich ein evangelischer Kirchenchor an ein Werk macht, das eigentlich im katholischen Bereich angesiedelt ist, merkt man auf. Eine Messe ist für den Katholiken die selbstverständliche Form des Gottesdiensts. Schön, dass wir heute aufgeklärt genug sind, um das Miteinander der Konfessionen zu schätzen und sich an den gegenseitigen Werten und Vorzügen zu erfreuen.

Dem Dirigenten Florian Aißlinger ist es gelungen, seinen Chor zu motivieren, dieses selten zu hörende Werk zu erarbeiten. Die „Messe in D“ ist wohl die einzige Messe im Schaffen Antonin Dvořáks. Anlass für dieses Werk war die Einweihung der Kapelle auf Schloss Luzani im heutigen Tschechien. Weil in der Kapelle ein Sinfonieorchester keinen Platz gehabt hätte, konnte die Begleitung nur durch die Orgel erfolgen. Und diese Version war gerade richtig auch für eine Aufführung in der Tischardter Kirche.


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