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„Es ist nie Licht am Ende des Tunnels“

15.12.2018, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Familienleben in Armut ist an Weihnachten besonders bedrückend

„Die Weihnachtsgeschenke müssen in diesem Jahr leider ausfallen“, sagt Anita S. Das Geld ist knapp bei der 45-Jährigen, die in einer Gemeinde des Landkreises wohnt. Seit ihrer Scheidung und einem schweren Unfall vor zwei Jahren erlebt sie, was ein Familienleben in Armut bedeutet.

Die Mutter von fünf Kindern lebt vom Verletztengeld, Kindergeld und Kindesunterhalt. Weil sie bei ihrer Scheidung falsch beraten worden sei, bezahle ihr Mann nur einen Minimalunterhalt. 100 bis 200 Euro im Monat blieben ihr und den beiden Kindern, die noch bei ihr wohnen, zum Leben, erzählt sie. Ein Wohngeldantrag läuft seit Monaten. Zuvor hatten sie ein durchschnittliches Einkommen, denn Anita S. arbeitete als Ausbilderin bei einem Hilfsdienst. „Heute muss ich zu den Kindern oft nein sagen, das tut weh“, erzählt sie. Und dann ist da noch die Angst, „was als nächstes kaputt geht“.


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