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Prozess zu Messerstichen am Aileswasensee: Es ist kein Mordversuch mehr

15.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Messerstiche am See: Staatsanwältin beantragt eine Jugendstrafe von sechs Jahren und drei Monaten.

NECKARTAILFINGEN/TÜBINGEN. Die fünf Messerstiche eines 20-Jährigen gegen einen 19-Jährigen an einem Neckartailfinger Badesee waren nach Meinung der Staatsanwältin kein Mordversuch, sondern eine gefährliche Körperverletzung. Dafür forderte die Anklägerin am Mittwoch vor dem Landgericht Tübingen gegen den 20-Jährigen eine Jugendstrafe von sechs Jahren und drei Monaten Haft

Allerdings soll in die sechseinviertel Jahre Jugendstrafe noch eine frühere Strafe des Schöffengerichts Reutlingen wegen schweren Raubes mit einbezogen werden. Dass der Angeklagte nun nicht mehr wegen versuchten Mordes zu verurteilen sei, begründete die Anklägerin gestern damit, weil er nach den fünf Messerstichen gegen das am Ufer des Sees liegende Opfer nicht weiter gestochen hatte, obwohl er dazu die Gelegenheit gehabt hätte. Daher ist er juristisch gesehen von der versuchten Tötung strafbefreiend zurückgetreten.


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