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"Es gibt kaum gute deutsche Krimis"

30.12.2004 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Krimi-Lektorin Lisa Kuppler über Trends und Qualität in der Spannungsliteratur

„Mord isch hald a Gschäft“ - unter diesem urschwäbischen Titel hat der Hamburger Argument-Verlag in seiner Reihe Ariadne-Krimi eine Sammlung von Krimi-Geschichten in die Buchhandlungen gebracht. Dass Mord a Gschäft isch, weiß aus langjähriger Erfahrung auch Krimi-Lektorin Lisa Kuppler, die den unterhaltsamen Band herausgegeben hat. Auf jeden Fall ist Mord ein Gschäft, mit dem man sich seinen Lebensunterhalt verdienen kann - auch ohne dass man dazu Leute umlegen muss.

Das hat die Neckartenzlingerin, die in Nürtingen das Hölderlin-Gymnasium besucht hat, schon vor Jahren erkannt, als sie nach dem Studium - unter anderem der Literaturwissenschaft - und mehrjährigem USA-Aufenthalt mit dem Übersetzen englischsprachiger Krimis begann. Neben anderen hat sie damals Actionreißer des US-Amerikaners Mickey Spillane - Mike Hammer ist sicher noch manchen ein Begriff - ins Deutsche übertragen. Seit 1996 hat sie sich beruflich mehr oder weniger ganz dem Krimi verschrieben, hat daraus so etwas wie eine Wissenschaft gemacht, auf jeden Fall einen Beruf. In ihrem Berliner Büro Wels Productions befasst sie sich nahezu ausschließlich mit dem Lektorat und dem Übersetzen von Krimis.


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