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Erschreckende Praxisferne

04.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leonhard Lindner, Frickenhausen. Zum Leserbrief Ein Nasenwasser vom 31. März. Franz Sperner bezeichnet die Anhebung der Renten um 0,54 Prozent zu Recht als lächerlich, da zumindest die jährliche Inflationsrate rentenerhöhend berücksichtigt werden sollte.

Immerhin erhalten die Rentner eine Erhöhung, während die Pensionäre des Landes Baden-Württemberg aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen zum Zwecke der Haushaltsersparnis ab 1. April 2007 (kein Aprilscherz!) Gehaltsminderungen hinnehmen müssen, in meinem Fall zum Beispiel 1,93 Prozent!

Andererseits setzt unser verehrter Herr Ministerpräsident durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher Methoden in der Verwaltung Millionen in den Sand. Dieses skandalöse Ergebnis des Rechnungshofes kann ich nach eigener Erfahrung in der Finanzverwaltung nur bestätigen.

Bei Rentnern ist im Gegensatz zu den Versorgungsempfängern zudem gewährleistet, dass keine Kürzungen der laufenden Bezüge eintreten können. Ich vermisse die anteilnehmenden Kommentare derjenigen, die sonst stets die Vorzüge des Beamtentums vollmundig kritisieren, ohne jedoch die Hintergründe und den Sinn des Besoldungs- und Beihilferechts im öffentlichen Dienst zu kennen.


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