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Ernstfall vermeiden ist oberstes Gebot

17.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Alpenverein veranstaltete in den Bergen eine Schulung zur Rettung von Lawinenopfern

Der Nürtinger Alpenverein übte die Rettung Verschütteter. pm

NÜRTINGEN (pm). Eine Lawine ist abgegangen, eine Person wurde verschüttet, jetzt zählt jede Minute. Im wahrsten Sinne des Wortes geht es um Leben und Tod. Die Helfer beginnen augenblicklich mit der Suche nach dem Verschütteten. Hoffentlich kann der Bergkamerad noch lebend aus den Schneemassen geborgen werden. Unwillkürlich breitet sich eine gewisse Hektik und Nervosität unter den Suchenden aus. Plötzlich der Ruf „Person gefunden“.

Das Ganze Gott sei Dank nur eine Übung, nicht Wirklichkeit. Im Rahmen der LVS-Schulung der Bezirksgruppe Nürtingen des Deutschen Alpenvereins wurde dieses „Verschüttetenszenario“ nachgestellt. LVS steht für Lawinenverschüttetensuche. Jeweils zu Beginn des Winters vor der Skitourensaison findet diese Schulung statt. „Der Ablauf dieser Suche muss immer wieder geübt werden, die einzelnen Schritte sollen verinnerlicht werden“, so Regina Stoll, die als Vorsitzende der Bezirksgruppe den Kurs vor einem Jahr ins Leben gerufen hat. Jährlich 100 Lawinentote in den Alpen unterstreichen die Notwendigkeit dieser Ausbildung.

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