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Erinnern und Verstehen

27.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gedenkstunde der Heimatvertriebenen zum Tag der Heimat

(pm) Der Kreisverband Esslingen des Bundes der Vertriebenen (BdV) hatte vor Kurzem zu einer Gedenkstunde in die Aussegnungshalle des Pliensaufriedhofs in Esslingen-Zollberg zum Tag der Heimat eingeladen. An der gut besuchten Veranstaltung nahmen auch viele Heimatvertriebene aus Nürtingen teil.

Nach der Begrüßung durch Bernhard Bochynek betonte Jutta Fahrion, Referentin für internationale Beziehungen bei der Stadt Esslingen, in ihrem Grußwort den Wert der Heimat und die erforderliche Ächtung der Vertreibung. Vom Tag der Heimat gehe aber auch ein Aufruf zur Versöhnung und zur Zusammenarbeit mit den jetzigen Bewohnern in den früheren heimatlichen Gebieten aus. Die Begriffe Erinnern und Verstehen seien unter einer historisch-politischen Perspektive in Zusammenhang zu sehen. Der Tag der Heimat mache diese Verknüpfung als unauflöslich deutlich.

An diesem Tag wird an den Zweiten Weltkrieg und der Folgen gedacht, der Zerstörung, Flucht und Vertreibung. Somit gilt dieser Tag als Mahnung an die Völker, damit derartige Vorkommnisse in Europa nicht mehr geschehen. Auch sehen die Organisatoren die Feier als Aufruf, sich politisch gegen jedwede Form von Unterdrückung und Vertreibung aufzulehnen.


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