Schwerpunkte

Region

Erhöhte Unfallgefahr

04.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sven Ledebrink, Unterensingen. Zum Leserbrief Schlechte Vorbilder vom 2. August. Ohne auf die Meinung von Herrn Dr. Bone einzugehen möchte ich einiges klarstellen: Auch für Radfahrer gilt die Straßenverkehrsordnung. Aber: Ein Radweg muss nur benutzt werden, wenn er als benutzungspflichtig ausgeschildert ist. Entspricht er nicht der Verwaltungsvorschrift zur StVO, ist die Benutzungspflicht rechtswidrig angeordnet. Dann muss der Radweg nicht benutzt werden. Laut Urteil vom 23. September 2003 des schleswig-holsteinischen Verwaltungsgerichtes muss ein Radfahrer einen Radweg auch nicht benutzen, wenn er auf dem Radweg nicht sicherer unterwegs wäre als auf der Straße (Aktenzeichen 3A275/02). Autofahrer benutzen bereits Rad- und Gehwege. Oder wie sollte man Parken auf Radwegen sonst bezeichnen? Herr Dr. Bone scheint entgegen seiner Aussage sehr wohl lebensmüde zu sein, sonst würde er die Straße und nicht den Radweg zum Radfahren nutzen. Laut einer Studie der Universität Lund in Schweden (Ole Bach, Ole Rosbach, Else Jørgensen: Cyclestier i byer den sikkerhedsmæssige effekt, Hg. Vejdirektoratet, Næstved/Dänemark, 1985) erhöht sich das Risiko in einen Unfall verwickelt zu werden alleine durch das Geradeausfahren auf einem baulich getrennten Radweg auf das 3,4-fache zum Radfahren auf der Straße. Bei einem linksseitigen Radweg auf das mehr als Elffache.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 55% des Artikels.

Es fehlen 45%



Region