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Epilepsie-Risiko steigt mit dem Alter

05.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Laut AOK-Studie sind im Landkreis Esslingen immer mehr Menschen von Epilepsie betroffen

(pm) Muskelzucken, Muskelverkrampfungen, Bewusstseinsstörungen oder leichtes Kribbeln: Ein epileptischer Anfall kann sich ganz unterschiedlich zeigen. Unterschätzen sollte man solche Anfälle auf keinen Fall und schon bei ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen. Doch wie groß ist die Gefahr, einen epileptischen Anfall zu erleiden und welche Ursachen kann es dafür geben?

Die Wahrscheinlichkeit, einen epileptischen Anfall zu erleiden, steigt mit zu-nehmendem Alter. Dies zeigen aktuelle Zahlen zur Epilepsie von Versicherten der AOK Baden-Württemberg, die als gesetzliche Krankenkasse rund 40 Pro-zent der Menschen im Südwesten betreut.

Besonders häufig betroffen sind dabei ältere Menschen, insbesondere ab 75 Jahren. Im Landkreis Esslingen ist die Zahl der Erkrankten danach in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, von 1957 erkrankten Versicherten im Jahr 2008 stieg die Zahl um mehr als 25 Prozent auf 2455 im Jahr 2014.

Dabei bleibt festzuhalten, dass die Wahrscheinlichkeit, an Epilepsie zu erkranken, im Vergleich zu anderen Erkrankungen in höherem Lebensalter eher gering bleibt. Nur etwa 1,16 Prozent der Versicherten im Landkreis Esslingen mussten sich 2014 wegen ihrer epilepsiebedingten Leiden in ambulante oder stationäre Behandlung begeben.


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