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Einst war der Zeitler der Herr der Bienen

17.08.2006 00:00, Von Manuela Hohl — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Imkernachmittag im Freilichtmuseum: Helmut Müller beantwortete die Fragen vieler Kinder

BEUREN. Wie kommt denn nun der Honig in die Wabe? nicht nur diese Frage beantwortete Imker Helmut Müller in der Scheune des Freilichtmuseums am Dienstag. Im Mittelpunkt stand die Biene, das kleine, aber nützliche Insekt. Im Freilichtmuseum fand im Rahmen der Kinderferientage ein zweistündiger Imkernachmittag statt, an welchem nicht nur kleine Besucher gern willkommene Gäste waren.

Die europäische Honigbiene ist deshalb so nützlich, weil sie die Fähigkeit zum Überwintern besitzt. Sie kann also gleich im Frühjahr wieder zahlreiche Früchte bestäuben und natürlich auch den heiß begehrten Honig produzieren. Sie sammelt den Nektar und tut ihn dann in die Wabe, wie einer der kleinen Gäste schnell noch hinzufügte. Damit war vorerst die dringlichste Frage beantwortet. So konnte der Imker seine Gruppe hinaus aufs Gelände führen, wo er näher auf die doch sehr bewegte Geschichte der Imkerei einging.

Früher gab es die Zunft der Zeitler, eine Gruppe, die, wie der Name schon vermuten lässt, einfach sehr viel Zeit hatte, verrät der Imker. Diese Zunft, die natürlich hauptsächlich aus finanziell besser gestellten Leuten, wie es zu damaligen Zeiten Pfarrer oder auch Lehrer waren, bestand, hatte also das Recht, Honig zu ernten.


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