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Einschnitt in die Meinungsfreiheit

17.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fabian Weible, Nürtingen. Warum darf man in Deutschland nicht mehr die Wahrheit sagen, ohne gleich Rücktrittsforderungen und Angriffen ausgesetzt zu sein? Sicherlich kann man die provokanten und nicht hinreichend differenzierten Formulierungen von Thilo Sarrazin kritisieren, im Unrecht ist er aber deshalb noch lange nicht. Was hat er Skandalöses verbreitet? Nichts, was wir nicht schon längst wüssten. Wir haben faktisch in Deutschland einen überproportional großen Anteil an Schülern ausländischer Herkunft, die ohne Abschluss von der Schule gehen, keine Berufsausbildung beenden, schließlich deshalb auch keinen Arbeitsplatz finden und zwangsläufig vom Sozialstaat leben. Aufgrund der Tatsache, dass Sarrazin diese kritischen Themen direkt anspricht, wird er von Stephan J. Kramer (Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland) mit „NS-Größen“ gleichgesetzt, und Kenan Kolat (Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland) fordert ein Strafverfahren gegen ihn wegen Volksverhetzung. Da stellt sich mir die Frage, was nun eigentlich skandalöser ist: das Interview von Sarrazin oder der Angriff auf die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit?


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