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Eine üble Betrügertour

14.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schulfreund eines jüdischen Emigranten in Neuffen übers Ohr gehauen

Ein Betrügerpaar trieb in der vergangenen Woche in Neuffen und Kirchheim sein Unwesen. Mit einer ungewöhnlichen und schwer zu durchschauenden Geschichte betrog das Pärchen einen ahnungslosen Bürger und erbeutete insgesamt 8500 Euro. Zuvor hatten sie es schon mehrfach bei anderen Neuffener Bürgern erfolglos versucht.

NEUFFEN (lp). Am 29. September wurde ein 84-jähriger Neuffener in seiner Wohnung von einem Mann aufgesucht. Er nahm Bezug auf einen ehemaligen Mitschüler des Seniors, der im Dritten Reich in die USA emigrieren musste. Der Emigrant jüdischer Herkunft schrieb in den USA ein Buch über seine Familiengeschichte nieder und erwähnte unter anderem darin auch Namen seiner Mitschüler aus Neuffen in seiner Kinder- und Jugendzeit.

Einer dieser Mitschüler war der 84-jährige Mann aus Neuffen. Diesem wurde erzählt, dass sein ehemaliger Schulkamerad in den USA finanzielle Schwierigkeiten habe und er nun in seinem Auftrag um finanzielle Hilfe bitten solle.

Der Betrüger erschlich sich das Vertrauen des Geschädigten und bot ihm ein Familienbesteck und einen Teppich aus dem angeblichen Besitz des Hilfsbedürftigen zum Kauf an. Nachdem der Geschädigte einen Barscheck über 1500 Euro ausgestellt hatte, rief am selben Abend die angebliche Sekretärin des hilfsbedürftigen Emigranten aus den USA an und bedankte sich in dessen Namen für den Scheck.


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