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Eine Million für Kanäle und Straßen

08.11.2012 00:00, Von Volker Haußmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartenzlinger Gemeinderat befasste sich mit Sanierungsarbeiten im Bereich Spitzacker – Sporthallen sorgen für Unmut

Eine umfangreiche Tagesordnung hatte der Gemeinderat am Dienstag abzuarbeiten. Ein zentrales Thema war unter anderem die Straßen- und Kanalsanierung im Bereich Spitzacker. Zu fortgeschrittener Zeit wurde der Tagesordnungspunkt „Kauf der Straßenbeleuchtungseinrichtung von der EnBW“ kurzerhand abgesetzt.

Die Steinachstraße könnte bald nur noch 6,50 Meter breit sein (links). – Die Friedrich-List-Straße (rechts) steht auf dem Sanierungsplan. Fotos: jh
Die Steinachstraße könnte bald nur noch 6,50 Meter breit sein (links). – Die Friedrich-List-Straße (rechts) steht auf dem Sanierungsplan. Fotos: jh

NECKARTENZLINGEN. Zu Beginn der gut besuchten Sitzung brachten gleich mehrere Fragesteller Bürgermeister Herbert Krüger in der Bürgerfragestunde ins Schwitzen. Die meisten Fragen kreisten um die angespannte Sporthallensituation im Ort. Nicht nur der Umstand, dass man in der Auwiesenhalle, die auch für Tischtennissport genutzt wird, seit knapp einem Jahr nicht mehr duschen kann, sondern dazu hinüber in die Rundsporthalle gehen muss, treibt die Sporttreibenden um. Besonders der bauliche Zustand der Rundsporthalle erhitzt die Gemüter. Zumal jetzt ein aktuelles Gutachten in der Vorgabe gipfelt, dass die Halle ab einer Schneehöhe von zehn Zentimeter auf dem Hallendach aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben muss. Betroffen sind davon nicht zuletzt die Vereine, die in der Halle einen geregelten Spielbetrieb aufrechterhalten wollen. Sie wollten von Krüger genau wissen, wer die Schneehöhe feststelle und wie sie rechtzeitig erfahren, dass eine Schließung drohe. Außerdem wurde bemängelt, dass von dieser neuen Entwicklung noch nichts bekannt gegeben worden sei. Auch der Umstand, dass in 40 Jahren Hallengeschichte keine Rücklagen für deren Unterhalt gebildet worden seien, sorgte für Unmut.


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