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Eine Frostspannerplage bleibt wohl aus

13.04.2007 00:00, Von Lukas Eisenbeis — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Experten schließen Extrembefall wie vor zwei Jahren aus, raten aber dennoch zu Vorsicht

Die Frostspannerplage aus dem Jahr 2005 mit bis zu hundertprozentigen Ernteausfällen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußen ist noch vielen Obstbaumbesitzern in unguter Erinnerung. Kein Wunder also, dass ein im vergangenen Herbst beobachteter starker Flug der Frostspanner die Mitglieder des Vereins für Obstbau, Garten und Landschaft Linsenhofen zunächst Schlimmes befürchten ließ. Doch scheint sich dies nicht zu bewahrheiten, wie sich jetzt bei einer Ortsbegehung herausstellte: Ein extremer Befall wie vor zwei Jahren ist nicht zu befürchten, sagt der Vorsitzende des Vereins Helmut Dolde. Für eine Entwarnung sei es allerdings noch zu früh.

Eine großflächige Bekämpfung wie vor zwei Jahren werde wohl nicht notwendig sein, jedoch sei Vorsicht geboten, so der Experte. Er rät zur Kontrolle. Ob ein Baum befallen ist, erkenne man daran, dass an der Triebspitze die Blätter zusammengefaltet und verklebt sind.

Auch Obst- und Gartenbauberater Albrecht Schützinger vom Landratsamt Esslingen sagt, dass zwar keine Plage zu erwarten sei, jedoch die Frostspanner partiell stark auftreten könnten: Auch er mahnt deshalb zu aufmerksamer Beobachtung: Die Frostspanner sind gerade erst geschlüpft, deshalb muss man jetzt eingreifen. In einer Woche könnte es schon zu spät sein.


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