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Eine Arztpraxis auf vier Rädern für Flüchtlinge

31.12.2015 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gestern wurde eine mobile Praxis der Malteser für die großen Unterkünfte vorgestellt – Landkreis betritt damit Neuland

Rund 5000 Flüchtlinge leben derzeit im Kreis Esslingen. Sie alle gut medizinisch zu versorgen, ist eine große Herausforderung, auf die der Kreis nun eine neuartige Antwort gefunden: eine mobile Arztpraxis, die die großen Flüchtlingsunterkünfte regelmäßig anfährt. Das Fahrzeug wurde gestern in Esslingen vorgestellt.

Thaddäus Kunzmann und Landrat Heinz Eininger (Mitte) informieren sich bei Sanitäter Manuel Däuble (links) und Notarzt Dr. Jochen Herkommer (rechts) über die mobile Arztpraxis.  bg
Thaddäus Kunzmann und Landrat Heinz Eininger (Mitte) informieren sich bei Sanitäter Manuel Däuble (links) und Notarzt Dr. Jochen Herkommer (rechts) über die mobile Arztpraxis. bg

ESSLINGEN. Die Krankenversorgung von Flüchtlingen ist ein logistischer wie bürokratischer Kraftakt. Ist es kein Notfall, brauchen die Menschen für einen Arztbesuch einen Krankenschein, der beantragt werden muss. Dann sollte noch ein Arzt in der Nähe einen Termin frei haben. Die Debatte um eine Gesundheitskarte für Flüchtlinge kommt nicht voran.


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