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Ein Spielplatz als Stein des Anstoßes

28.07.2007, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nichts für Kinder: Die Stadt Neuffen steuert auf einen Rechtsstreit zu Ein Anwohner fühlt sich belästigt

NEUFFEN. Spielplätze sind eigentlich ein Spielort für Kinder. Dass dort nicht nur kleine Jungs ihre Banden gegeneinander antreten lassen, sondern bisweilen die Großen ihre Anwälte in den Kampf um eine große grüne Wiese mit Wippe, Schaukel und Rutschbahn schicken, beweist gerade ein absurd anmutender Streit in Neuffen. Dort will ein Anwohner im Neubaugebiet Auchtert den Kindern vorschreiben, wann, wo und wie sie spielen dürfen. Dabei gibt es den Spielplatz schon länger als sein Haus.

Geöffnet von 8 bis 12 und von 13.30 bis 20 Uhr, steht auf dem Schild vor dem Spielplatz. Der Platz selbst liegt am äußersten Ende des Neubaugebietes im Auchtert. Es ist ein idealer Ort für Kinder, ruhig gelegen, von hohen Hecken umgeben und bietet alles, was das Kinderherz begehrt. Neben Spielgeräten gibt es dort auch noch eine große, flache Wiese. Wer Neuffens Geografie kennt, weiß, dass flache Spielwiesen fast so selten sind wie die Orchideen in der Neuffener Heide. Doch just neben diesem Spielplatz hat ein Häuslebauer seinen Bauplatz erworben, der sich an dem mit dem Spielplatz verbundenen Lärm stört. Und zwar so sehr, dass er bereit ist, deswegen vor Gericht zu ziehen.


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