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Ein sonniger Einsatz im Schopflocher Moor

14.10.2019 00:00, Von Markus Brändli — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum Landschaftspflegetag kamen viele Helfer

Rund 80 Menschen tummelten sich bei schönstem Spätsommerwetter am vergangenen Samstagmorgen auf dem Feldweg vor dem Schopflocher Moor. Nicht etwa zum Wandern oder Biken waren sie gekommen, sondern um einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Artenschutz zu leisten.

Das Rückepferd Finn war am Landschaftspflegetag unentbehrlich. Foto: Brändli
Das Rückepferd Finn war am Landschaftspflegetag unentbehrlich. Foto: Brändli

Organisiert vom Schwäbischen Albverein, dem Naturschutzzentrum Schopfloch und dem Regierungspräsidium Stuttgart gibt es jedes Jahr einen Landschaftspflegetag. „Wir betreuen drei Naturschutzgebiete, neben dem Schopflocher Moor auch das Randecker Maar sowie das Obere Lenninger Tal“, erklärte Dr. Franziska Harich, die Leiterin des Naturschutzzentrums ist.

Die „Torfgrube“ ist eine absolute Rarität

Das Moor ist vielen Menschen auch als „Torfgrube“ bekannt. Es stellt auf der Schwäbischen Alb eine absolute Rarität dar. In einem Vulkankrater hat sich über Jahrtausende ein Hochmoor gebildet. Der entstandene Torf wurde im 17. und 18. Jahrhundert nahezu vollständig abgebaut und das Moor somit fast zerstört.


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