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Ein Scheck als Abschiedsgeschenk

18.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der Verabschiedung von Pfarrer Anselm Jopp in den Ruhestand hatten es die beiden Bürgermeister von Frickenhausen und Großbettlingen, Simon Blessing und Martin Fritz, bereits angekündigt: Als großen Dank der beiden Kommunen für sein 50-jähriges Wirken spenden diese die Summe von 20 000 Euro für Jopps Sozialprojekte in Südamerika. Kürzlich nun kamen Blessing und Fritz ein letztes Mal ins Frickenhäuser Pfarrhaus, um sich von Anselm Jopp zu verabschieden und den angekündigten Scheck zu überreichen. „Wir wussten, dass Sie keine Sachgeschenke annehmen werden, auch jegliche Anfragen, Ehrenbürger zu werden, hatten Sie abgelehnt“, so Blessing. So habe man sich gemeinsam mit dem Großbettlinger Gemeinderat überlegt, wie man Jopp eine Freude machen könne. „Wir wissen, wie wichtig Ihnen zeit Ihres Lebens die Ärmsten dieser Welt waren“, fügte Martin Fritz an. „Daher ist es auch unser Wunsch, dass die vor über 30 Jahren begonnene Sozialarbeit in Südamerika mit diesem Betrag gefestigt wird und Sie sich im Ruhestand darüber keine Sorgen machen müssen“, so Blessing und Fritz. Anselm Jopp bedankte sich noch einmal für dieses „unglaubliche Geschenk“ und für die vielen guten gemeinsamen Jahre zwischen Kirchengemeinde und Kommune. mp

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