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Ein Schallmessgerät soll den Stadtfrieden erhalten

29.07.2005 00:00, Von Stefanie Schneider — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Ordnungsamt bemüht sich um eine Lösung des Neuffener Wiesenfest-Konflikts – Pegelmesser ist auch heute im Einsatz

NEUFFEN. Im letzten Sommer drohte der Neuffener Festkultur unter freiem Himmel das Aus. Erregte Bürger liefen auf dem Rathaus Sturm und forderten wegen Lärmbelästigung ein Festverbot. Die Verwaltung musste handeln und die Vereinslobby suchte über den Winter den Dialog. Resultat: Ein Schallpegelmesser soll es richten. Es darf weiterhin gefeiert werden, doch nur in messbaren und festgesetzten Grenzen.

Genau vor einem Jahr herrschte großer Unfrieden in Neuffen, denn die Stadt war geteilt in Wiesenfest-Gegner und Wiesenfest-Anhänger. Zwischen den Fronten standen Bürgermeister Wolfgang Schmidt und Ordnungsamtsleiter Jörg Stuhlmüller. Neigten beide in den vorherigen Sommern noch dazu, mal das eine oder andere Auge zuzudrücken, mussten sie nun ob massiver Lärmbeschwerden manch Neuffener Bürgers den gesetzlichen Rahmen „relativ restriktiv auslegen“, wie Stuhlmüller es nennt. Genehmigungspflichtige Veranstaltungen auf dem Festplatz sollten einfach keine Genehmigung mehr erhalten. Kurzum: Der Neuffener Festtradition drohte das Aus.


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