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Ein Rennen mit dem Teufel

22.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nicolas Cage als Ghost Rider am Start Audienz bei der Queen

(osc) Die Geister, die man rief, wird man meistens nicht so gut los. Das wusste schon Goethe. Und auch der 1. FC Köln weiß da über Christoph Daum ein Lied zu singen. Warum sollte das in Hollywood anders sein? Bester Beweis ist Nicolas Cage in Ghost Rider, als der er heute auch im Nürtinger Kinopalast am Bundesstart ist. Es gibt keinen Country-Soundtrack, keine Bange. Aber reichlich amerikanisch gehts natürlich dennoch zu. Johnnys (Nicolas Cage) Leben könnte so schön sein: Die ganze Zeit planlos mit dem Moped umherfahren, wie man das in Comic-Heften eben macht. Da muss er, um Papi zu retten, einen Pakt mit Mephistopheles schließen. Wetten, dass Goethe im Grab rotiert? Ins Kino würde er kaum gehen . . . Und deshalb könnte er auch nicht sehen, wie Johnny auf Geheiß seines Vertragspartners nachts als Dämon unterwegs ist. Bis das Unterteufelchen ihm die Gelegenheit bietet, ihm gegen den Oberteufel zur Seite zu stehen. Ah ja . . . Ob es den guten alten Geheimrat versöhnen würde, dass kein Geringerer als Peter Fonda den Benzin-Mephisto mimt? Kaum. Aber für Easy-Rider-Fans ist der große alte Mann der Zweirad-Opern wenigstens ein kleines Schmankerl oder eine Entschädigung für die krude Geschichte. Ab zwölf, 110 Minuten.


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