Schwerpunkte

Region

Ein Leibring aus Eisen zierte die Dame

20.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Leibring aus Eisen zierte die Dame

Das neue Jahrbuch des Landesdenkmalamtes widmet sich auch einer Entdeckung beim Burrenhof

ERKENBRECHTSWEILER (itt). Der Heidengraben ist immer gut für neue Erkenntnisse. In der zwischen Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten liegenden, europaweit größten keltischen Befestigungsanlage, einer Art Fluchtburg, befindet sich beim Burrenhof eine vorzeitliche Nekropole, ein Grabhügelfeld, in dem vor allem die Häuptlinge der schon damals recht dicht besiedelten Gegend beigesetzt wurden.

Die Nekropole beim Burrenhof muss man sich in ihrem ursprünglichen Zustand als eine Ansammlung von Grabhügeln vorstellen, zwischen denen ein Zufahrtsweg verlief. Im kürzlich erschienen Band „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2007“ wird auch auf die Freilegung eines Grabhügels der späten Hallstattzeit eingegangen.

Nachdem bei landwirtschaftlichen Arbeiten verschiedentlich Grabfunde und ungewöhnliche Steinstrukturen ans Tageslicht gekommen waren, entschloss sich letztes Jahr das Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen, eine Lehrgrabung anzusetzen.

Bereits nach der Abtragung der obersten Humusschicht zeichnete sich eine rechteckige Lage aus plattigen Kalksteinen ab. Es handelte sich um eine den Grabhügelfuß bedeckende, annähernd quadratische Steineinfassung. Der Pflug hatte die Steine teilweise bereits aus dem Untergrund gerissen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 27% des Artikels.

Es fehlen 73%



Region