Anzeige

Region

Ein kleines Stück Kongo in der Tasche

12.11.2010, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Rahmen der Friedenstage sprach der Kongolese Vianey Mushegera über den Krieg in seinem Heimatland

Bürgerkrieg oder Businesskrieg – unter dieses Motto hatte der Kongolese Vianey Mushegera seinen Vortrag gestellt. Zur Veranstaltung in der Kulturkantine im Rahmen der Friedenstage hatten die Beauftragte für Flüchtlinge im evangelischen Kirchenbezirk Nürtingen, die Frauen aus einer Welt und Amnesty International eingeladen.

NÜRTINGEN. Vergewaltigte Frauen, Kindersoldaten, Rebellen – geht es um den Kongo, hört man meist von Gräueltaten. Der Grund für diese Gräueltaten liegt in der kongolesischen Erde. Coltan, Zinn, Wolframit oder Gold sind die begehrten Mineralien, die zu den sogenannten seltenen Erden gehören. Seltene Erden gibt es häufig im Kongo. Und sie werden in den Industrieländern dringend gebraucht – für die Herstellung von Handys, Computern oder die Steuerungselektronik von Autos. Wie nun der Abbau der Seltenen Erden mit den vergewaltigten Frauen und Kindersoldaten zusammenhängt, wer die Akteure in diesem Krieg sind, erklärte Vianey Mushegera in seinem Vortrag.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 25% des Artikels.

Es fehlen 75%



Anzeige

Region