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Ein Erlebnisfeld zur Keltengeschichte

17.04.2015 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Burrenhof soll ein Besucherzentrum entstehen – Es soll das antike Leben im Heidengraben greifbar machen

Je weiter die Archäologen die Spuren der Kelten im Heidengraben erforschen, desto deutlicher zeichnet sich ab: Die Anlage ist ein Kulturdenkmal von europäischem Rang. Nun soll ein Besucherzentrum die Geschichte des Ortes erlebbar machen. Dazu wollen die Gemeinden Hülben, Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten zusammenarbeiten.

So soll das Heidengrabenzentrum beim Burrenhof aussehen.  Grafik: Büro für Gestaltung, Kirchentellinsfurt
So soll das Heidengrabenzentrum beim Burrenhof aussehen. Grafik: Büro für Gestaltung, Kirchentellinsfurt

HÜLBEN. Der Archäologe Dr. Gerd Stegmaier musste sich selbst bremsen, als er gestern im Hülbener Rathaus über die jüngsten Forschungsergebnisse berichtete: „So etwas gibt es im keltischen Kulturraum in Mitteleuropa kein zweites Mal.“ Die jüngsten Grabungsfunde belegen, dass in dem Gräberfeld beim Burrenhof über ein Jahrtausend lang Menschen bestattet wurden. In der Zeit von 1000 vor Christus bis in die Zeit der römischen Besiedlung. Allein 40 Grabhügel sind bereits dokumentiert, hinzu kommen noch wesentlich ältere Urnengräber aus der späten Bronzezeit.


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