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Ein Blick hinter die Kulissen einer Rettungsorganisation

13.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einen Blick hinter die Kulissen gewährten am Sonntag die Malteser bei ihrer Leistungsschau mit „Tag der offenen Tür“ im Industriegebiet Au. Bereits am Vormittag fand ein gemeinsamer Gottesdienst in der St.-Johannes-Kirche statt, bei dem das neue Einsatzleitfahrzeug der Malteser durch Pfarrer Martin Schwer gesegnet wurde. Mit finanziert wurde die mobile Zentrale durch Spenden der NZ-Aktion „Licht der Hoffnung“. Höhepunkt des Tages war das Eintreffen von SAR 46, dem Rettungshubschrauber der Bundeswehr aus Malmsheim, welcher unter den interessierten Blicken der Zuschauer kreisend den Landeplatz auskundschaftete, bevor er auf einer Wiese aufsetzte. Vor allem die jüngeren Besucher waren sichtlich fasziniert von dem großen Hubschrauber und der aufgewirbelten Luft: „Ich dachte, ich fliege gleich weg wegen dem Wind“, erzählt der 10-jährige Luca ganz aufgeregt nach der Landung. Sowohl ins Innere der Rettungsfahrzeuge als auch in den Hubschrauber durften die Besucher der Leistungsschau einen Blick werfen. Die Hubschrauberbesatzung erzählte ausführlich von ihrer Arbeit und beantwortete Fragen der Zuschauer. Noch mal helle Aufregung gab es, als ein Fahrradfahrer gestürzt war und sich dabei schwer verletzte: eine gestellte Situation. Sofort waren die Mitglieder der Malteser-Jugend vor Ort und leisteten Erste Hilfe, bis die First Responder eintrafen, um die Erstversorgung zu übernehmen. Der alarmierte Rettungswagen samt Notarzt erreichte kurze Zeit später die Unfallstelle und kümmerte sich um den Verletzten: die Rettungskette funktionierte einwandfrei, davon haben sich die rund 1200 Besucher überzeugen können. Und auch Marc Lippe als Leiter des Rettungsdienstes sowie Thaddäus Kunzmann als Stadtbeauftragter freuten sich über den Tag: „Wir hatten hier ein gutes Fest“, so Lippe. Auch die vierbeinigen Rettungskräfte kamen zum Einsatz: eine vermisste Person galt es für die Rettungshundestaffel aufzufinden, was diese in einer Bestzeit absolvierte, können die Hunde doch noch nach 72 Stunden den Geruch einer Person wahrnehmen und die Spur aufnehmen. Foto und Text: jüp


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