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Ein Alptraum aus Tausendundeiner Nacht

30.04.2011, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gedanken eines Nürtingers, der noch diese Woche in Marokko war, zum Terroranschlag von Marrakesch

NÜRTINGEN/MARRAKESCH. Es hätte uns auch treffen können. Wenn wir zwei Tage später aus Marokko wieder nach Hause hätten fliegen wollen: Wir standen schon vor dem Café Argana auf dem Platz der Gaukler in Marrakesch. Eigentlich wäre das der ideale Platz gewesen, um am Ostermontag das Süßigkeits-Fasten zu beenden. Aber nachdem die Kugel Eis doppelt so teuer war wie bei Carlo Pra in Nürtingen, haben wir das dann doch auf zu Hause verschoben.

Aber ansonsten ist das Zentrum Marrakeschs natürlich ein Traum. Hier kann man mit Akrobaten und Trommlern, Tänzern und und Sängern, Affenzähmern und Schlangenbeschwörern selbst als Ausländer noch authentisch in Tausendundeine Nacht eintauchen. Aber seit vorgestern wissen wir: Dieser Platz ist gerade deswegen ideal für einen Terroranschlag. Er hieß früher übrigens „Platz der Geköpften“, hatte unser Begleiter, ein Berber, der in Aachen Elektronik studierte und sich jetzt als Stadtführer durchschlägt, gesagt.


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