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"Eigentlich passen Deutsche und Russen gut zusammen"

19.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Gespräch mit den Besuchern des Downstairs: wie sie sich selbst und die Welt drumherum sehen

Viel mehr wird über die jungen Russlanddeutschen geredet, als mit ihnen. Bei einem Besuch im Downstairs erzählten die 15 bis 21 Jahre alten Jugendlichen über sich, ihre Vorstellungen von Familie, Beruf, wie sie sich selbst sehen und ob die russische Küche ein Heiratsgrund ist.

Im Downstairs ist es Sitte, beim Hereinkommen jedem die Hand zu geben. Gute Freunde geben einander auch ein Küsschen. Dann wird Billard oder Tischkicker gespielt, die Jugendlichen unterhalten sich oder sehen fern.

Der erste Einstieg ins Gespräch läuft über Beruf und Schule. Die meisten sind stolz auf das, was sie leisten und sind froh, wenn sie Geld verdienen können. Auf ein Mädchen zeigt die Runde mit dem Finger: Die hats verschissen, sie hat ihre Lehrstelle verloren, weil sie einen Tag lang nicht kam. Einen guten Beruf zu erlernen, ist den meisten wichtig, ein Studium aber alleine wegen der Kosten in unerreichbarer Ferne.

Zuhause ist für die Runde auf dem Sofa eindeutig das Rossdorf, hier wollen sie bleiben. Ein Zurück, wie es viele Gastarbeiterkinder im Hinterkopf haben, gibt es hier nicht. Eher ein Weiter: ein Junge berichtet, dass sich seine Familie mit dem Gedanken an eine Auswanderung nach Kanada befasst, wovon er nicht begeistert ist. Er möchte zu Hause, im Rossdorf bleiben, wo er geboren ist.


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