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Eiertanz und Wort- klauberei beenden

11.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „Merkel bedauert mögliche zivile Opfer bei Luftangriff“ vom 9. September. Aus sicherer Entfernung und ohne genaue Kenntnis der Sachlage kann man getrost bedenkenlos ein Urteil über den Vorfall bei Kundus fällen. Wenn der deutsche Oberst der Bundeswehr Klein, sechs Kilometer vom Tatort entfernt, eine Entscheidung zum Schutze unserer dort stationierten Truppen trifft, dann sollten wir das in der Heimat ohne Wenn und Aber respektieren. Ihre Aufgabe ist prekär genug, sie brauchen deshalb volle Unterstützung von zu Hause und nicht die Verfolgung durch den Staatsanwalt. Die Bombe fiel zur Sicherheit unserer Leute in Kundus, schließlich überfielen die Taliban die Tankwagen nicht für einen wohltätigen Zweck. Das sollte man auch in Berlin zur Kenntnis nehmen und nicht im kleinkarierten Parteiengezänk kaputtreden und für die Wahl missbrauchen. Wenn Zivilpersonen zu Schaden gekommen sind, dann ist das sehr bedauerlich, aber wer rechnet schon damit, dass sich in diesen mitternächtlichen Stunden dort noch harmlose Privatleute herumtreiben? Ärgerlich ist auch die Vorverurteilung und die harsche Kritik aus dem Lager der anderen beteiligten Staaten. Es ist gut, dass die Kanzlerin sich dagegen gewehrt hat, aber es dürfte sich wohl um eine Retourkutsche gehandelt haben, denn unsere Presse war auch nicht zimperlich mit der Kritik an ihren Unternehmungen.


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