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Eid: „Papst lässt Vernunft daheim“

26.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Afrikaner sollen selbst Verantwortung für sich übernehmen

(pm) Anlässlich der Reise von Papst Benedikt XVI. in die afrikanischen Staaten Kamerun und Angola und seiner dortigen Äußerung, dass Kondome das Aids-Problem vergrößern würden, bedauert Dr. Uschi Eid, Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Nürtingen, dass der Pontifex von den Kirchenvertretern besagter Länder keinen Widerspruch erfahren werde.

Die Kurie in Afrika zeichne sich nicht durch erhöhte Liberalität aus. „In Sachen Kondomnutzung sind die afrikanischen Geistlichen leider rückständiger als ihre europäischen Brüder“, erbost sich Uschi Eid. „Wenn bei zwei Millionen Aids-Toten pro Jahr drei Viertel davon in Afrika zu beklagen sind, dann dürfen weder der Papst noch die afrikanische Geistlichkeit davor die Augen verschließen. Wer wissentlich das Leben von Millionen Menschen riskiert, dem bleibt nur noch der Rückzug in seine eigene Welt, die aber mit der Realität nichts mehr zu tun hat.“


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