Region

Durchstrampeln ohne Hindernisse

27.10.2018, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Machbarkeitsstudie zu Radschnellweg im Neckartal untersucht drei Varianten – Zwischenbericht im Kreistagsausschuss

Zu Hauptverkehrszeiten geht im mittleren Neckarraum fast nichts mehr. Vor allem in den Morgenstunden stehen Berufspendler auf der Bundesstraße und auf den Nebenrouten im Stau. Nicht wenige sind bereits auf das Rad umgestiegen, zumal wenn sie auf elektrische Unterstützung zählen können. Damit es noch mehr werden, wird der Bau von Radschnellwegen forciert.

Das Land drückt beim Thema Radschnellwege aufs Gaspedal, bestätigte Torsten König, der Leiter des Kreisstraßenbauamts am Donnerstag in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses des Kreistags. Zehn solcher Schnellwege sollen bis 2025 in Betrieb sein. Als eines von drei Leuchtturmprojekten in Baden-Württemberg wird das Land den Bau und Betrieb des Radschnellwegs Neckartal übernehmen, der zwischen Reichenbach und der Landeshauptstadt geplant ist. Vor allem auch in diesem Abschnitt seien die Verkehrssysteme hoffnungslos überlastet, sei es der motorisierte Individualverkehr auf der Straße oder auch der ÖPNV, stellte König fest. Es sei kaum noch möglich, in einer annehmbaren Zeit eine Strecke von rund 20 Kilometern zurückzulegen. So mache der Radschnellweg Neckartal in diesem rund 25 Kilometer langen Abschnitt Sinn. Bereits heute zähle man auf dem bestehenden Neckartalradweg täglich bis zu 2000 Radfahrer, viele davon Pendler. Deshalb sollte weiter auf das Rad gesetzt werden.


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