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DLRG warnt Schwimmer

29.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Baden in unbeaufsichtigten Gewässern ist gefährlich

(pm) Die Corona-Pandemie hat auch die DLRG zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Seit Mitte März wurden der Übungsbetrieb, die Lehrgänge und alle Gemeinschaftsveranstaltungen im ganzen Landesverband Württemberg eingestellt. Auch der normalerweise Mitte Mai beginnende Wachdienst in Freibädern und an Seen kann aufgrund der derzeit geltenden Regelungen der Landesregierung nicht stattfinden.

„Trotz geschlossener Freibäder bitten wir die Bevölkerung, nicht auf Seen oder andere Gewässer auszuweichen, solange die derzeitigen Regelungen vorherrschen und Abstands- sowie Hygieneregeln eingehalten werden müssen“, so Armin Flohr, Präsident des DLRG-Landesverbandes Württemberg. „Ein Wachdienst an Seen kann derzeit nicht gewährleistet werden“, so Eberhard Metzger, Leiter Einsatz des DLRG-Landesverbandes. „Unsere Einsatzkräfte sind in Notfällen einsatzbereit. Wir hoffen jedoch auch, dass diese nur in wirklich unvermeidbaren Notsituationen gerufen werden müssen“, so Metzger weiter. „Wir bleiben für Sie einsatzbereit – bleiben Sie für uns zu Hause! Sie schützen damit sich selbst, aber vor allem auch unsere Einsatzkräfte“, so Flohr. DLRG-Retter wurden in den vergangenen Wochen bundesweit immer wieder zu Einsätzen auf dem Wasser gerufen, weil einige Uneinsichtige den Ernst der Lage scheinbar noch immer verkennen. Hierdurch werden Retter unnötig belastet und einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt.

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