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Digitale Zeitreise ins Jahr 100 vor Christus

12.04.2013 00:00, Von Volker Haussmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Dokumentarfilm „Der Heidengraben – eine fast unentdeckte Keltensiedlung“ spürt den Kelten auf der Schwäbischen Alb nach

Wer auf der Alb zwischen Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben wandert, wandelt auf historisch bedeutsamem Grund. Dort befand sich um 100 vor Christus die größte keltische Siedlung Mitteleuropas. Der Dokumentarfilm „Der Heidengraben“ bringt Licht ins Dunkel der Geschichte. Am 17. April hat der Film in Grabenstetten Premiere.

So könnte es bei Erkenbrechtsweiler vor über 2000 Jahren ausgesehen haben: ein keltischer Streitwagen am Heidengraben. Foto: Hagmann
So könnte es bei Erkenbrechtsweiler vor über 2000 Jahren ausgesehen haben: ein keltischer Streitwagen am Heidengraben. Foto: Hagmann

Die Kelten umweht eine Aura des Geheimnisvollen. Fast alles, was man über sie weiß, musste mühsam dem Erdreich entrissen werden, denn ihre befestigten Städte sind längst verfallen. Da ist im wahrsten Sinne des Wortes Gras drübergewachsen. Im Wesentlichen gilt das auch für den Heidengraben, eine Befestigungsanlage, die einst auf der Albhochfläche im Dreieck Erkenbrechtsweiler, Grabenstetten und Hülben eine Keltenstadt – der Experte spricht von „Oppidum“ – vor feindlichem Überfall schützen sollte. Allerdings heben sich diese Wälle und Gräben noch deutlich von der Landschaft ab. Das ermöglicht immerhin eine Ortsbestimmung.


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