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Die zwei Sirenen in Kohlberg funktionieren

27.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Bürger will wissen, wie in Kohlberg im Katastrophen-Fall gewarnt wird.

KOHLBERG. Der Kohlberger Bürger Theodor Hauff wollte in der Einwohnerfragestunde bei der Gemeinderatssitzung wissen, wie Bürger bei einer Katstrophe gewarnt werden, wo es Sirenen gibt und welche Signale was bedeuten. Anlass dazu sind die Meldungen aus den überfluteten Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und Ausfälle der Notrufe bei Hagel und Unwetter. Außerdem bat Hauff darum, dass die Neuffener Feuerwehr nicht nachts mit Martinshorn durch Kohlberg fährt und damit die Bürger aufschrecke.

Zum letzten Punkt erklärte Bürgermeister Rainer S. Taigel, „dass wir das nicht auflösen werden“, denn da stehe „das höherwertige Gut Leben zu retten“ über der ungestörten Nachtruhe der Bürger. Wenn die Feuerwehr bei Einsätzen in Neuffen oder Kappishäusern alarmiert werde, dürfen sie ohne Sonderrechte nur in der vorgeschriebenen Geschwindigkeit anfahren, in der Ortsdurchfahrt Kohlberg vorwiegend 40 Stundenkilometer. Bei einem Notfall sei höchste Eile geboten und damit zur Sicherheit das Sondersignal nötig.

Zur Katastrophenalarmierung versicherte Taigel, dass es zwei Sirenen an Rathaus und Feuerwehrgerätehaus gebe und beide funktionsfähig seien. „Wir müssen wieder mit Warnsignalen umgehen lernen“, so Taigel. Darum gebe es die Überlegung zu regelmäßigen Probealarmen jeweils am ersten Samstag im Monat um 12 Uhr. der

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