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Die übliche Polemik

28.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leonhard Lindner, Frickenhausen. Zum Leserbrief Mir kommen die Tränen vom 27. April. Auch Herr Charisse-Bosch ist nicht in der Lage oder willens, sachlich und objektiv zu argumentieren. Er verfällt, wie er selbst einräumt, beim Thema Renten/Pensionen in die übliche Polemik und scheint den Sinn und Zweck meines Leserbriefes missverstanden zu haben.

Hier jammert keineswegs ein Pensionär, denn auch dieser ist selbstverständlich bereit, seinen Beitrag zur Gesundung des Landeshaushalts zu leisten. Es ging mir mit meinen Klarstellungen vielmehr ausschließlich darum, eine in der landläufigen Meinung herrschende Neiddiskussion zu beenden, die eine tatsächlich nicht vorhandene Bevorteilung der Pensionen gegenüber den Renten zum Inhalt hat.

Auffällig ist dabei die Unkenntnis der Allgemeinheit über die gesetzlichen Regelungen des öffentlichen Dienstes und die Neigung der Bevölkerung, die Masse der Pensionen sogar kleiner Beamter mit der zweifellos überhöhten staatlichen Altersversorgung höherer Ministerialbeamter und von Abgeordneten des Landtags zu vergleichen. Abschließend frage ich mich, weshalb die Herren Sperner und Charisse-Bosch nicht selbst Beamte wurden, um später als Versorgungsempfänger deren angeblich paradiesische finanzielle Vorzüge zu genießen.


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