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Die Überwindung der Mathematik

04.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus von Sichart, Neckartenzlingen. Eine seit der Antike beliebte, von Ägyptern und Persern verfeinerte und in den letzten Jahrhunderten perfektionierte Methode, die sich Mathematik nennt, steht der politischen Entwicklung im Weg und muss überwunden werden. Die „Überwindung der Mathematik“ ist eine Formulierung von Volker Herres, ARD.

Die Mathematik als Kunst des Aufstellens allgemeinster widerspruchsfreier Beziehungen, aus denen sich logische Folgerungen und Aussagen ergeben, stört die politische Planung der Zukunft.

So ist zum Beispiel die Feststellung, dass das Kultusministerium Baden-Württemberg ein Vielfaches der benötigten Grundschullehrer zur Ausbildung angeworben hatte und diese Lehrer nun wegen unerwartet niedriger Schulanfängerzahlen arbeitslos werden, reine Mathematik und daher destruktiv.

Die Steuersenkungen im Wahlprogramm von CDU/CSU führen nur dann zur Sanierung des hochverschuldeten Staatshaushaltes, wenn eine Überwindung der Mathematik gelingt.

Wenn dann noch bei Wahlen, wie jüngst im Iran und in Neckartenzlingen, Unstimmigkeiten behauptet werden, dann ist mit Sicherheit zu mathematisch vorgegangen worden.

Nun hat sich auch die EU von der Mathematik losgesagt und demzufolge festgestellt, dass auch krumme Gurken einen guten Salat geben. Moral: Auch krumme Wege führen gerade zum Ziel.


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