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Die Suche nach Kleindenkmalen geht los

14.05.2009, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Projekt soll historische Zeugnisse in Städten, Gemeinden, Wald und Feld erfassen – Ehrenamtliche eingebunden

Man wird sie künftig häufiger sehen: Menschen, die mit Block, Bleistift und Meterstab bewaffnet, die Digitalkamera schussbereit, um Grenzsteine, Sühnekreuze oder Brunnen herumstreifen. Sie gehören zum Bataillon der Ehrenamtlichen, die im Landkreis Kleindenkmale erfassen. Am Dienstagabend wurde ihnen das Projekt im Esslinger Landratsamt vorgestellt.

Das Jahr 1919 war ein wildes Jahr. Die Weimarer Republik war, nicht zur Freude aller Zeitgenossen, ausgerufen worden und im Pariser Vorort Versailles wurden ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs die Friedensverträge verhandelt. In größeren Städten wurden Menschen auf offener Straße erschossen. Wild ging es aber auch in kleineren Gemeinden zu. Im beschaulichen Frickenhausen zum Beispiel. Dort wurde am 5. Juli 1919 der Feldschütz Gottlieb Gneiting bei seinem Dienstgang erschossen. Der Mörder, von dem man vermutet, dass Gneiting ihn beim Wildern erwischte, wurde nie gefasst. Ein Gedenkstein am Tatort im Gewann Mochenhalde erinnert noch heute an das Verbrechen.


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