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Die schillernde Farbe des Geldes

15.07.2013 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gut besuchte Vortragsveranstaltung in der Beurener Kelter – Ohne Geld geht nichts

BEUREN. Muss man sich Sorgen machen um das Geld? Nein, man muss es nicht, sagt KSK-Vorstandsmitglied Burkhard Wittmacher. Er stellte den – weltweit – 36 Billionen Schulden die 103 Billionen an Privatguthaben gegenüber. Zur Bekräftigung zitierte er Thomas Grefham. Der britische Ökonom des 16. Jahrhunderts stellte fest: „Das gute Geld verdrängt das schlechte Geld.“ Dass es in der Vergangenheit an Versuchen nicht fehlte, die Gesetze des Finanzwesens auszutricksen, machte am Freitag eine Veranstaltung in der Beurener Kelter deutlich.

So ließ im 17. Jahrhundert der Stuttgarter Regent echte Goldgulden einschmelzen und neue, stark mit Kupfer versetzte Gulden prägen. Die Folge war eine schlimme Inflation. Der Herzog hatte sich in der Klemme gesehen. Er konnte seinen vielen Verpflichtungen nur noch mit minderwertigem Geld nachkommen.

Der Nürtinger Spital, der reichste im alten Württemberg, konnte ein Lied von den herzoglichen Geldnöten singen. Der Herzog erzwang sich Darlehen vom Spital, die zurückzuzahlen er regelmäßig vergaß. Sprachen die Nürtinger Oberen, die ihr Geld zurückhaben wollten, in Stuttgart vor, stießen sie auf taube Ohren.


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