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Die Rede des Papstes

27.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Harry Semmler, Wendlingen. Zum Leserbrief Zukunftsweisende Absicht vom 22. September. Hier einige Anmerkungen zum doch recht theoretischen Beitrag von Herrn Wipper, Nürtingen, in dem Notwendiges unerwähnt bleibt. Die Formulierung Und hätte Papst Benedikt die Entrüstung der Welt vorhersehen können... ist schwach. In seiner Position durfte das einfach nicht passieren. Die Sache mit den Karikaturen ist zumindest im Islam jetzt noch keinesfalls vergessen. Das alles ist von ihm nicht zu Ende gedacht und nicht zum Vorteil der christlichen Kirche. Im Übrigen ist es nicht von Gewicht, wie wir das hier bei uns erklären, gutreden und bemänteln. Die Meinung der islamischen Welt ist wichtig und ihre Reaktion war vorhersehbar. Für den Papst in seiner Position kann es da keine Ausreden geben.

Da wird dann noch der byzantinische Kaiser Manuel II (13911425) zitiert, als ob nicht schon genug Porzellan für die islamische Welt zerschlagen worden wäre. Die Kreuzzüge, dieses ewige christliche Ruhmesblatt, waren historisch gemessen gerade erst vorbei. Hatten die Kreuzritter nicht doch etwa ihre Schwerter dabei gehabt? Im Übrigen waren die Byzantiner über lange Zeit hinweg selbst sehr aktive Eroberer.


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