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Die Mundart ist das Original

19.11.2010, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für die Gemeinde Frickenhausen gibt es jetzt einen Flurnamenatlas

Gestern stellten Bürgermeister Simon Blessing und Dr. Peter Löffelad im Frickenhäuser Rathaus das Buch „Die Flurnamen der Gemeinde Frickenhausen“ vor. Der Sprachwissenschaftler ist, gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern der Namensgebung der Gemeindeflächen auf den Grund gegangen.

FRICKENHAUSEN. Woher kommen eigentlich Flurnamen wie „Siehdichfür“, „Burris“ oder „Bettäcker“? Den Ursprüngen der in der Tälesgemeinde vorkommenden Namen, ging im Auftrag der Gemeinde der Sprachwissenschaftler Dr. Peter Löffelad vom Ellwanger Institut für Sprachforschung mit einer ganzen Schar freiwilliger Helfer in allen drei Teilorten nach.

Löffelad setzt auf die Informationen, die er durch die Mitarbeit von Einheimischen bekommt: „Es zeigt sich immer wieder, wie wichtig die mundartliche Überlieferung ist.“ So hätten die Landvermesser und Kartografen vergangener Jahrhunderte oft die lokalen schwäbischen Namen in vermeintlich korrektes Schriftdeutsch übertragen und so zahlreiche Bezeichnungen verfälscht. „Die Mundart ist immer das Original“, betonte Löffelad.

Zwei Jahre Recherche mit zehn Helfern


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