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Die Mittagspause

12.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kerstin Wirz, Großbettlingen. Es war Donnerstag, 12 Uhr, als mein Sohn einer der Marke megahart im Nehmen minütlich steigende Bauchkrämpfe entwickelte. Obwohl nicht der Kategorie hysterische Mutter angehörend, griff ich dann doch etwas halbherzig zum Telefon, um den Kinderarzt anzurufen. Es war mittlerweile 12.15 Uhr. Dem Anrufbeantworter entnahm ich, dass er im Urlaub ist. Es sei ihm vergönnt.

Also rief ich die Nummer der Vertretung an, um zu erfahren, dass ich mich außerhalb der Sprechzeiten melde. Es wurde eine Handynummer für dringende Fälle angegeben. Ein Blick auf mein Kind sagte mir, dass dem so war. Am anderen Ende des Telefons verhinderte eine Mitarbeiterin, dass ich mit dem vertretenden Kinderarzt selbst sprechen konnte, mit dem Hinweis, dass jetzt Mittagspause sei. Nach kurzer Schilderung der Symptome erfuhr ich, dass mein Sohn wohl unter dem Virus leide, den ja gerade eh alle hätten. Ich könnte ja ins Krankenhaus, wurde mir geraten. Dahin begab ich mich auch, und in Reutlingen wurden wir sehr freundlich behandelt. Dort erfuhr ich auch, dass ein Arzt sehr wohl seine Mittagspause zu unterbrechen hat, wenn es sich um einen Notfall handelt. Es war jetzt leider dann doch nicht der Blinddarm.


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