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Die Mär vom Atomstrom

02.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Härer, Aichtal. Zu den Artikeln Aufstand gegen Stromkonzerne und Nur wenige Stromkunden wechseln den Anbieter vom 24. August. Ich frage mich nur, wer da wirklich aufsteht. Die Verbraucher jedenfalls nicht, obwohl sie sich ärgern und dies im Geldbeutel deutlich spüren. Aber so mancher scheint immer noch mit dem Stromanbieter verheiratet, so hieß es auch in der Zeitung, und es stimmt.

Nur wenige Prozent der Haushalte haben bisher zu Öko-Anbietern oder Billiganbietern (aber auch mit konventionellem Strom aus Kohle und Atom) gewechselt. Derweil ist der Wechsel ein Kinderspiel. Und die Preise werden weiter steigen, kündigen die Großen an. Der Handel an der Strombörse, also der Zukauf des Stroms, sei schuld daran. Hier werden alle an der Nase herumgeführt, denn die Großen erzeugen ihren Strom fast gänzlich selbst. Derweil wird fast zeitgleich mit Preiserhöhungen öffentlich verkündet, dass die Gewinne bestens seien, die Aktionäre freuen sich natürlich darüber.


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